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Alles über Katzen-Ernährung und Katzenfutter

Gutes Katzenfutter Egal ob Trocken- oder Nassfutter - bei den Inhaltsstoffen sollte man immer genau hinsehen.

Katzen würden Mäuse kaufen. Ein Stubentiger, der eine Maus mitsamt Haut und Haar frisst, bekommt so alles, was er benötigt: Proteine, also hochwertige Eiweiße aus dem Fleisch, außerdem Fett, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und Ballaststoffe. Doch vor allem dann, wenn man eine Wohnungskatze hält, bietet das gekaufte Katzenfutter eine gute Alternative. Doch bei den vielen verschiedenen Herstellern und Produkten, verliert der Katzenbesitzer schnell den Überblick. Hier erklären wir Sie über die Bedürfnisse Ihrer Katze auf, was in Ihrem Futter enthalten sein sollte und wie man hochwertiges Futter erkennt.

Energiebebarf von Katzenbabys

Katzenbaby füttern: Wann und wie?

Neu geborene Kätzchen leben die ersten fünf bis sechs Wochen ausschließlich von der Muttermilch. Dann wird nach und nach beigefüttert. Im Alter von acht Wochen sind die Kleinen entwöhnt. Der Energiebedarf eines jungen Kätzchens ist sehr hoch, weil der Körper schnell wächst. Empfehlenswert ist, die Katze zunächst fünf- bis sechsmal täglich zu füttern, weil der Magen sehr klein ist. Die Portionen dürfen nicht zu groß sein, denn dick werden soll die Katze nicht. Nach und nach kann man die Fütterungen reduzieren, auf dreimal täglich. Ist die Katze ein Jahr alt, ist es ausreichend, die Katze zweimal täglich – morgens und abends – zu füttern. Das Erwachsenenfutter sollte das Kätzchen übrigens mit ca. sieben Monaten bekommen.

Futter für Katzenbabys

Katzenbabys Futter Junge Katzen haben einen sehr hohen Energiebedarf.

Beim Futter sollten Sie darauf achten, dass es an die Bedürfnisse von Katzenkindern angepasst ist. Außerdem sollte die kleine Katze frühzeitig viele verschiedene Geschmacksrichtungen sowie Marken kennenlernen. Das verhindert, dass sich das Tier später auf eine Sorte Futter fixiert und fördert außerdem die Gesundheit. Bekommt Ihre Katze vom ständigen Wechsel Durchfall oder andere Krankheitserscheinungen, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Außerdem wichtig: Nass- und Trockenfutter bereitstellen. Das Trockenfutter fördert nämlich die Kaumuskulatur und kann Zahnstein vorbeugen. Wasser sollte immer bereitstehen.

Ein gutes Futter für Katzenkinder beinhaltet übrigens vor allem Vitamine, viel tierisches Eiweiß sowie Fettsäuren (Omega 3, Omega 6). Auch Aminosäuren wie Arginin oder Taurin und Kalzium, Selen oder Magnesium (Spurenelemente) dürfen nicht fehlen.

Welche Nährstoffe benötigt mein pelziger Mitbewohner?

Die Katze hat einen kleinen Magen und einen kurzen Darm, daher ist sie auf leicht verdauliche, energie- und nährstoffreiche Nahrung angewiesen.

  • Tierische Proteine. Wichtigste Nahrungsbausteine sind tierische Proteine, zum Beispiel aus dem Muskelfleisch von Rind, Geflügel und Fisch. Von der körperlichen Aktivität der Katze hängt ab, wie viel Fett und Kohlenhydrate sie benötigt.
  • Kohlenhydrate:
    Kohlenhydrate in großen Mengen können vom kurzen Katzendarm schlecht aufgespaltet werden.
  • Vitamine:
    Vitamine braucht der Stubentiger nur in kleinsten Mengen, allerdings sind sie lebensnotwendig für die Regulierung der biologischen Abläufe im gesamten Organismus.
  • Mineralstoffe:
    Zu den Mineralstoffen zählen unter anderem Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium und Natrium; sie sind für viele Stoffwechselfunktionen nötig.
  • Spurenelemente:
    Spurenelemente, also Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Fluor und Jod, müssen der Katze in kleinen Mengen zugeführt werden, weil sie wichtig sind für einzelne Körperfunktionen.
Katze frisst Katzenfutter Neben dem Futter sollte der Katze auch immer frisches Wasser zur Verfügung stehen.

Gutes Katzenfutter - das kann man füttern

Es existieren verschiedene Möglichkeiten, eine Katze so zu ernähren, dass es ihr an nichts mangelt. Letztlich muss jeder für seine Katze den richtigen Weg finden. Lesen Sie folgend mehr über B.A.R.F., Nass- und Trockenfutter und weitere Optionen:

B.A.R.F.

Diese Abkürzung für „Bone and Raw Food“ wird hierzulande mit „Biologisch artgerechte Rohfütterung“ übersetzt. Es handelt sich um die natürlichste Art der Fütterung. Es ist natürlich nicht damit getan, der Katze täglich ein Stück Fleisch vor die Nase zu setzten - Vitamine, Mineralien und Spurenelemente müssen hinzugefügt werden und in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Die größten Gefahren bei dieser Fütterungsmethode sind eine Mangelernährung und die Übertragung gewisser Krankheiten.

Der Katzenbesitzer muss für die ausgewogene Ernährung seines Tieres sorgen. Die Ausgewogenheit wird jedoch über Wochen und Monate erzielt und hängt nicht von jeder einzelnen Mahlzeit ab. Wichtig ist beispielsweise das richtige Verhältnis von Kalzium und Phosphor, da eine Fehlernährung in dieser Hinsicht auf lange Sicht zu Schäden am Skelett führt.

Schweinefleisch steht nicht auf dem BARF-Futterplan, da eine Infektion mit dem Aujeszky-Virus, der so genannten Pseudowut, immer tödlich verläuft. Deshalb sollten sich Katzenbesitzer zunächst ausführlich über die Vor- und Nachteile des BARFens informieren. Geben Sie Ihrer Katze allerdings niemals rohes Fleisch, da Keime Krankheiten hervorrufen können. Kochen oder braten Sie das Fleisch, bevor Sie Ihre Katze damit füttern.

Nassfutter

Katzenfutter Nassfutter Achten Sie beim Nassfutter auf einen hohen Fleischanteil.

Nassfutter in Dosen ist eine gute Alternative zur Rohfütterung. Hauptanteil der Feuchtnahrung aus der Dose, Schale oder dem Beutel ist eine Mischung verschiedener Fleischprodukte, dazu kommen pflanzliche Eiweiße sowie Vitamine und Mineralstoffe. Allerdings gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede. Nur die Fütterung von Nassfutter mit hochwertigen Inhaltsstoffen stellt eine dauerhafte ausgewogene und gesunde Ernährung für den Stubentiger dar. Erkennen kann man gutes Dosenfutter daran, dass es einen Fleischanteil von mindestens 70 Prozent hat. Die so genannten „tierischen Nebenerzeugnisse“, also billige Schlachtabfälle, sollten nur in kleinen Mengen enthalten sein. Zucker, Karamell, Melasse, Salz, Farb- und Lockstoffe sowie Soja dürfen nicht im Futter enthalten sein.

Trockenfutter

Beim Trockenfutter liegt der Getreideanteil höher als beim Nassfutter. Es besteht hauptsächlich aus pflanzlichen Inhaltsstoffen. Viele Sorten sind zudem mit künstlichen Farbstoffen eingefärbt und mit Fett angereichert, das in der Regel nicht aus hochwertigen Pflanzenölen besteht. Oftmals sind Lockstoffe enthalten, die die Futterakzeptanz erhöhen. Daher sollte man auch hier auf hochwertiges Trockenfutter achten.

Der hohe Energiegehalt muss bei den Futterrationen berücksichtigt werden. Der Trockennahrung wird die Feuchtigkeit bis auf rund zehn Prozent entzogen. Bei ausschließlicher Trockenfutterfütterung muss die Katze ausreichend Flüssigkeit konsumieren, sonst kann sie austrocknen. Eine Möglichkeit ist, das Futter in Wasser einzuweichen. Einige Katzen lassen sich eher zum Wassertrinken animieren, wenn man einen Schuss Katzenmilch zugibt. Eine weitere Anregungen für trinkfaule Katzen stellen beispielsweise Trinkbrunnen dar.

Katzengras

Katzengras Katzenfutter Katzengras ist vor allem für Wohnungskatzen zu empfehlen.

Katzen knabbern gerne an Pflanzen. Ein Schälchen mit Katzengras sollte dem Stubentiger zur Verfügung stehen - insbesondere den Katzen, die nicht nach draußen dürfen. Danach können sie Haarballen, unverdauliche Futterbestandteile oder Fremdkörper leichter erbrechen. Möglicherweise nehmen Katzen so auch Vitamine auf. Neben dem Katzengras kann man der Katze auch Salbei, Thymian, Katzenminze oder Petersilie anbieten. Zudem verhindert es, dass sich die Katze an Zimmerpflanzen vergreift.

Leckerbissen

Gerne können Sie Ihrer Katze zwischendurch ein Leckerli geben. Dies kann auch zur Belohnung dienen. Es gibt spezielle Katzenleckerlis in den Tierhandlungen. Achten Sie hier allerdings auf die Inhaltsstoffe. Zuviel Zucker ist auch für die Katze nicht gesund. Verwöhnen Sie Ihre Katze deshalb am besten mit gesunden Katzensnacks. Sie können der Katze aber auch mal ein Stück Käse oder ein wenig Quark geben. Die Snacks sollten aber unbedingt Zimmertemperatur haben, damit die Katze keine Magenbeschwerden nach dem Verzehr bekommt.

Ein Schälchen Milch zwischendurch…

...kann großen Schaden anrichten! Der Katzendarm kann Laktose, den Milchzucker, nicht verwerten, die Katze reagiert oftmals mit heftigen Durchfällen. Hier besser zur Katzenmilch greifen. In Milchprodukten wie Jogurt und Quark ist die Laktose zum größten Teil abgebaut, sie können also ohne Bedenken gefüttert werden.

Merkmale von qualitativ hochwertigem Katzenfutter

Tierarzt zu Rate ziehen

Katze bei Tierarzt Der Tierarzt kann Sie bei der Suche nach gutem Katzenfutter beraten.

Pauschal lässt sich nicht immer sagen, welches Futter gut oder schlecht für die Katze ist. Auch nicht unwesentlich ist, ob es sich um ein junges Tier oder aber um ein älteres, vielleicht sogar krankes Tier handelt. In diesem Fall sind manchmal spezielle Futterzusammensetzungen mit bestimmten Bestandteilen zu empfehlen. Der Tierarzt kann hier Fragen beantworten und Empfehlungen aussprechen.

Taurin

Handelt es sich um eine gesunde Katze, gibt es mehrere Inhaltsstoffe, auf die beim Futterkauf verstärkt Wert gelegt werden sollte. Wichtig ist vor allem Taurin. Taurin ist wichtig für sämtliche Vorgänge des Stoffwechsels. Katzen, die unter Taurinmangel leiden, sind oft nur wenig agil, sehr schläfrig und können langfristig sogar erkranken. Ein Minimum von täglich 200 Milligramm sollte durch das Futter zugeführt werden, da der Organismus der Katze Taurin nicht eigenständig herstellen kann. Futtertests, die in renommierten Tier-Fachzeitschriften veröffentlicht wurden, haben gezeigt, dass viele Fertigfutter-Sorten leider zu wenig oder manchmal sogar gar kein Taurin enthalten.

Proteine, Kohlenhydrate, Fette

Katzen sind - wie ihre großen Verwandten - jagende Fleischfresser; deshalb gilt: Eiweiße oder besser gesagt Proteine sollten mindestens 50% des Futters ausmachen. Kohlenhydrate hingegen spielen eine eher untergeordnete Rolle in den Stoffwechselprozessen. Empfehlenswert sind nicht mehr als 8 Prozent Anteil an Kohlenhydraten. Was den Anteil des Fettes im Fertigfutter angeht, gelten zwischen 20 und 30% Fettanteil als optimal. Der nicht ganz eindeutig optimal definierte Richtwert begründet sich daran, dass nicht alle Katzenliebhaber ihre Schützlinge gleich halten: Viele werden ausschließlich im Haus gehalten und haben weniger Bewegung, während andere Katzen den ganzen Tag in freier Natur unterwegs sein dürfen. Mehr Informationen zum Thema Nährstoffe lesen Sie im Ratgeber Nahrungsergänzungsmittel - das gesunde Plus im Fressnapf.

Katze frisst qualitatives Katzenfutter Taurin sollte in jedem Katzenfutter in ausreichender Menge zu finden sein.

Katzenfutter: Das gilt es zu meiden

Während Nebenerzeugnisse als generell unbedenklich gelten, da sie auch in gejagter Beute vorhanden sind, sollte das Fertigfutter kein oder nur einen äußerst geringen Getreideanteil aufweisen. Überprüfbar ist dies für den Käufer an der Stellung des Getreideanteils in der Inhaltsliste. Möglichst weit unten/hinten bedeutet: Geringer Getreideanteil; weiter oben/vorn hingegen bedeutet: höherer Getreideanteil. Die meisten renommierten Hersteller von Qualitätsfutter geben den Prozentteil in der Regel gut deklariert auf der Verpackung an. Zucker und andere Süßungsmittel sollte nicht in dem Futter enthalten sein. Sie machen die Katzen auf Dauer krank. Diabetes kann eine Langzeitfolge sein.

Übrigens liegt es nicht immer am Futter, wenn eine Katze nicht mehr frisst.

 

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