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Katzenratgeber

Was tun gegen eine bissige Katze? Wie gewöhne ich der Katze das Beißen ab?

Bild Babykatze Kratzbaum An einem Kratzbaum kann eine Katze ihre überlüssige Energie abbauen.

Wenn eine Katze zum Beißen neigt, beginnt für Halter die Suche nach dem Auslöser. Zumeist sind Kratzen und Beißen ein Ausdruck von Angst und Stress. Darüber hinaus kann es aber auch auf den schlechten Gesundheitszustand der Katze verweisen – Krankheiten oder Schmerzen können Ursachen für das aggressive Verhalten sein. Worauf Sie achten müssen, wenn Sie Ihrer Katze das Beißen abgewöhnen möchten, erfahren Sie Schritt für Schritt in diesem Ratgeber.

Schritt 1

Die Katze verstehen. Je besser Sie Ihre Katze kennen, desto eher können Sie auf ihr Verhalten einwirken. Für den Besitzer ist es überaus hilfreich zu wissen, was die Katze dazu ermuntert, ihr Verhalten positiv zu verändern. Am Besten reagieren Katzen in der Regel auf positive Bestätigung: Sprechen Sie ein deutliches Lob aus oder belohnen Sie angemessenes Verhalten mit einem Leckerchen. Auf nicht erwünschtes Verhalten reagieren Sie mit Ignorieren oder Abwenden.

Schritt 2

Geduld ist das A und O. Halter dürfen niemals die Geduld mit der Katze verlieren. Schlagen Sie die Katze nicht, schreien Sie sie nicht an, jagen Sie sie nicht. Solche Handlungen verschrecken das Tier und erzielen unerwünschte Effekte. Wer seine Katze zu sich ruft, um sie zu bestrafen, verwirrt das Tier. Es versteht nicht, warum der Mensch negativ auf sie reagiert – im Normalfall bedeutet das Locken durch eine Person für die Katze etwas Angenehmes. Ist die Bestrafung vom Vorfall abgetrennt, kann die Katze die Reaktion nicht verarbeiten.

Schritt 3

Bild von Katze mit Spielzeug Geben Sie der Katze Spielzeug in das sie beißen kann und loben Sie sie dafür!

Beißen voraussehen. Halter müssen lernen, das auf sie abzielende Beißen oder Kratzen vorauszuahnen. Katzen strahlen häufig spezifische Hinweise aus, die verraten, dass das Tier darauf aus ist, etwas anzustellen. Achten Sie bei etwaigen Interaktionen mit der Katze (z. B. Streicheln) auf besondere Anzeichen. Bei geweiteten Pupillen, krausen Gesichtsfalten und fehlendem Schnurrgeräusch sollten Ihre Alarmglocken ertönen. Starrt die Katze Sie an, legt ihre Ohren nach hinten und spannt den Körper an, sollten Sie sich zunächst von dem Tier entfernen. Das Verhalten können Sie unterbinden, indem Sie die Katze nehmen und auf einen Kratzbaum absetzen. Attackiert sie diesen mit ihren Krallen, müssen Sie sie dafür loben (da sie nicht Sie, sondern den Baum gekratzt hat). Alternativ können Sie dem Tier ein Spielzeug anbieten – beißt sie in dieses, können Sie sie ebenfalls loben. Ist die Situation brenzlig und Sie möchten eher auf Nummer sicher gehen, empfiehlt es sich die Katze beiseitezuschieben und sie alleine zu lassen.

Schritt 4

Ursachen erkennen. Halter müssen verstehen, was das Beiß- und Kratzverhalten motiviert. Das Erkennen ist wesentlich im vernünftigen Umgang mit der Problematik. Wer die Auslöser sichtbar macht, kann sie aus der Welt schaffen. Folgende Merkmale können das Verhalten bedingen:

  • Selbstverteidigung. Die Katze nutzt Beißen und Kratzen, um sich zu verteidigen. Beispiel: Tritt ihr jemand versehentlich auf den Schwanz, empfindet sie selbstredend Schmerzen und wird in der Folge dem natürlichen Reflex der Selbstverteidigung folgen. Sie beißt oder kratzt also in diesem Fall nicht aus reiner Bosheit, vielmehr möchte sie sagen „Aua, das tut weh!“. Als Halter müssen Sie einen kühlen Kopf bewahren – reagieren Sie nicht aggressiv, sondern sagen Sie deutlich „Nein“.
     
  • Aggression. Katzen versuchen oftmals, ihr Revier zu markieren. Sie möchten das ranghöchste Individuum im Haushalt sein und setzen sich mittels Kratzen und Beißen durch. Hier erfahren Sie mehr zum Thema Revierverhalten. Dem Menschen bleibt in der Regel nur eine Option, um die dominante Position zurückzugewinnen: Kastration. Weiterführende Informationen erhalten Sie im Ratgeber Kastration von Katzen.
     
  • Stress. Ein Umzug, laute Geräusche oder gar die schlechte Stimmung des Menschen können sich negativ auf das Tier auswirken. Katzen nehmen die in der Umgebung herrschenden Emotionen auf und registrieren kleinste Veränderungen – diese bedeuten puren Stress für die Vierbeiner. Bemühen Sie sich um ein friedvolles Umfeld: Stellen Sie die Musikanlage leise, verbannen Sie tobende Kinder aus der Nähe des Tieres usw.
     
  • Aufregung. Junge Katzen sprühen vor Tatendrang und sind sehr verspielt. Die Spiellust wird schnell in Beißen und Kratzen übertragen. Lenken Sie die überschäumende Energie auf den Kratzbaum oder etwaiges Spielzeug.
     
  • Krankheit. Unerwünschtes Verhalten ist häufig eine Antwort auf bestehende Krankheiten. Katzen, die sich krank fühlen und Schmerzen haben, haben Angst vor Nähe und scheuen in der Regel jede Berührung. Bringen Sie die Katze zum Tierarzt, um sie gründlich durchchecken zu lassen. Lesen Sie mehr im Ratgeber Wie wird und bleibt meine Katze gesund? Typische Krankheiten und Erste Hilfe für Katzen.

Schritt 5
KatzeSchaffen Sie Beschäftigung! Schnüre, Bälle, Spielmäuse etc.

Verwöhnen nach dem Beißen = Tabu. Nach dem Beißen oder Kratzen müssen Sie auf Abstand gehen. Beschwichtigungsreaktionen wie Streicheln oder andere Liebkosungen gilt es zu unterlassen! Nachdem Sie Ihre Katze diszipliniert haben, würden Sie sie mit einer liebevollen Reaktion nur verwirren – beim nächsten beißen würde Sie eine nette Geste als Antwort erwarten.

Schritt 6

Beschäftigung anbieten. Viele Katzen beißen und kratzen aus reiner Langeweile. Um dies zu umgehen, sollten Sie mehr Katzenspielzeug anschaffen. Auf einem Spielzeug kann das Tier herumkauen, an einem Kratzbaum kann es seine Krallen wetzen. Für den Anfang kann es zum Schutz vor Biss- und Kratzspuren an den Händen bzw. Armen hilfreich sein, wenn Sie das Spielzeug wie eine Angelrute halten.

Schritt 7

Methode wählen. Jede Katze ist individuell, entsprechend kann eine der genannten Methoden alles Bewirken, was Sie in der Arbeit mit dem Tier erreichen möchten. Erzielen Sie keine Erfolge, kann Ihnen vielleicht eine der folgenden Möglichkeiten helfen:

  • Kratzt oder beißt die Katze, zeigen Sie mit dem Finger auf sie und sagen laut und deutlich „NEIN“. Starren Sie der Katze direkt in die Augen. Bemühen Sie sich um einen unbeeindruckten oder grimmigen Gesichtsausdruck. Starren signalisiert Bedrohung als auch Dominanz.
     
  • Ihre Katze gehört zu der dominanten, aggressiven oder frechen Art? Dann empfiehlt sich die „Klatsch-Methode“: Klatschen Sie nach der Attacke in die Hände und sagen Sie deutlich „Nein.“ Achtung – nicht schreien! Auch sollten Sie nicht unmittelbar vor dem Gesicht der Katze in die Hände klatschen. Das Klatschen wiederholen Sie nach jeder Beiß- oder Kratzattacke.
     
  • Ist Ihre Katze eher schüchtern und sensibel oder handelt es sich gar um ein Jungtier, sollten Sie die sanfte Methode der Ignoranz anwenden. Just im Moment, in dem die Katze das Kratzen unterbindet, nehmen Sie sie wortlos hoch und setzen sie abseits. Strahlen Sie dabei Ablehnung aus und entfernen Sie sich vom Tier. Die Katze sollte für fünf bis zehn Minuten allein im Raum verbleiben. Wiederholen Sie diesen Vorgang so lange, bis sie das Beißen unterlässt.

 

 

Bild 1: © Beeki / Pixabay.com

Bild 2: © Carola Schubbel / Fotolia.com

Bild 3: © David Karich / Pixabay.com

 

 

 

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